Fahrradsättel

richtig sitzen

Die wichtigste Verbindung zu unserem Fahrrad ist der Sattel. Mit ihm lenken wir unser Fahrrad nicht nur sondern er ist ist auch maßgeblich dafür verantwortlich, daß wir eine gute Sitzposition auf unserem Radl einnehmen können.

Der richtige Sattel wird also nach der gewünschten Sitzposition ausgesucht. Das liegt an der Form der Sitzknochen, die in Abhängigkeit von der Neigung des Beckens weiter hinten oder weiter vorne mit dem Sattel in Berührung kommen. Für ein aufrechtes Sitzen, wie z.B. beim Hollandrad, braucht es einen breiteren Sattel als bei einer nach vorne geneigten Sitzposition. Auf dem Trekkingrad werden sich also eher schmalere Sattelmodelle finden.

 

Kippt das Becken bei sportlicherem Sitzen nach vorne, drückt evtl. der Genitalbereich auf die Satteldecke - bestimmt unangenehm. Abhilfe können entsprechend geformte Sättel mit Aussparungen an den betreffenden Stellen bringen. Beste Erfahrungen haben wir hier mit den Sätteln der Firma Terry gemacht. Diese sind außerdem eher straff gepolstert, so daß die Sitzknochen nicht in Gelkissen versinken, die dann auch wieder drücken können.

Zu Sätteln aus Kunststoff sind Ledersättel eine Alternative, wenn der Popo auf Plastik zu arg schwitzt. Der Naturstoff Leder ist im Gegensatz zu Plastik atmungsaktiv und transportiert Schweiß schneller ab. Das Leder wird am Sattelgestell wie eine Hängematte befestigt und gibt entsprechend auch elastisch nach. Wir sehen den größten Vorteil der Ledersättel allerdings in ihrer Anpassungsfähigkeit. Wie beim Lederschuh nimmt auch der Ledersattel mit der Zeit die Formen seines Trägers an.