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Ölwechsel alle gängigen Getriebenaben

Wir statten Fahrräder nachträglich nicht mit Elektromotoren aus!

Die Diskussion über Nachrüstsätze ist eigentlich relativ schnell geklärt. Laut aktueller Gesetzeslage in ganz Europa muss der Inverkehrbringer einer Maschine sämtliche gesetzlichen Anforderungen und Richtlinien erfüllen. Ein Radhändler der mit einem Nachrüstsatz ein Fahrrad zum Pedelec macht, ist damit Hersteller der Gesamtmaschine. Ihm obliegt es, eine Risikoanalyse durchzuführen und er muss damit auch die Betriebsfestigkeit und -Sicherheit (anhand sämtlicher Prüfungen am Fahrrad) belegen können. Dies umfasst die mechanischen Prüfungen und auch die Prüfung hinsichtlich der Strahlung, kurz EMV.
Es genügt nach aktueller Rechtsauffassung nicht, hier lediglich eine Konformitätserklärung zu unterschreiben und eine vorgefertigte Risikoanalyse mit Rahmennummer etc. pp. zu vervollständigen. Als Radhändler kann man bei keinem Fahrrad wissen, ob dieses die geforderte Betriebsfestigkeit aufweist. Dies trifft sowohl auf Neufahrräder zu, aber insbesondere auch auf gebrauchte Fahrräder, die bereits eine gewisse Geschichte durchlebt haben. (...) Im Produktsicherheitsgesetz steht ganz klar geschrieben, dass es nicht gestattet ist, das CE-Kennzeichen und die Konformitätserklärung zu verwenden, bzw. auszufüllen, wenn die Richtlinien nicht erfüllt werden. Im Ergebnis heißt dies nach der mir bekannten Meinung, dass sich ein Radhändler im härtesten Fall sogar strafbar macht, wenn er Nachrüstsätze verbaut und diese entsprechend als CE-konform bestätigt. Ohne CE-Kennzeichen wiederum ist der Verkauf verboten.

(Quelle: Statement von Dirk Zedler, Fahrradsachverständiger und Mitglied im VSF)